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Dennis Braun
Collection Total:
207 Artikel
Last Updated:
Feb 27, 2010
Alien vs. Predator - Extreme Edition
Paul W.S. Anderson Alien vs. Predator liefert jugendfreie Unterhaltung und ist ein grundlegend akzeptabler Science-Fiction Actionthriller mit ein paar bemerkenswerten Höhepunkten - selbst wenn die Gelegenheit verschenkt wird, zwei populäre, nicht für Jugendliche frei gegebene Filme auf intelligente Art und Weise miteinander zu verbinden. Leidenschaftliche Fans fragen sich sicher: 'Ist das alles?' - nach einem Jahrzehnt voller wilder Ankündigungen und hoher Erwartungen, aber man wird durch eine einigermaßen logische Verbindung des Vermächtnisses von Alien und der noch immer andauernden Vermarktung von Predator entschädigt (die am Schluss von Predator 2 auf die Alien vs Predator-Rivalität hinwies): viele raffiniert klaustrophobische Filmsets, gespannte Atmosphäre, beeindruckende Spezialeffekte und ein spannender Alien vs Predator-Schlusskampf, der sich gewaschen hat. Der Film hätte besseres zu bieten gehabt, aber wer Mortal Kombat oder Resident Evil gesehen hat, sollte nicht überrascht sein, dass Autor/Regisseur Paul W. S. Anderson über keine sonderlich hohe Einbildungskraft verfügt. Jedoch funktioniert Andersons Arbeit gelegentlich ganz gut als eine flotte, neunzigminütige Fingerübung in Sachen grundlegende Spannungsmomente - bis hin zu seiner schamlosen Einleitung für eine weitere Fortsetzung. —Jeff Shannon
Angel Sanctuary
Alexiel, höchster und geliebtester Engel des Himmels, verbündet sich mit einem Heer von Dämonen, führt eine Rebellion gegen Gott - und verliert den entscheidendenKampf. Gefangengenommen und eingeschmolzen in Engelskristall wird Alexiels Seele in dem Erdenjungen Setsuna Mudo wiedergeboren, ohne das dieser etwas von seinem Schicksal ahnt. Den 16-jährigen Schüler, der seine leibliche Schwester Sara liebt, wie es einem Bruder untersagt ist, quälen mehr und mehr Horrorvisionen, als Engel und Dämonen auf die Erde strömen, um Alexiel wiederzuerwecken. Im Angesicht des Kampfes auf Leben und Tod entwickelt Setsuna plötzlich übernatürliche Kräfte. Wird die Liebe zwischen Sara und Setsuna den Zorn des Himmels und der Hölle überstehen? Mystik und Religion, verpackt in einer dramatischen wie actionreichen Story, um eine leidenschaftliche, aber verbotene Liebe - das ist die Geschichte von Angel Sanctuary.
Bad Santa
Terry Zwigoff
Bowling For Columbine
Michael Moore Der erfolgreichste Dokumentarfilmer aller Zeiten schlägt wieder zu. Mit Bowling for Columbine rechnet der Amerikaner Michael Moore mit dem Waffenfetischismus seiner Landsleute ab. Ein bemerkenswerter, oft amüsanter, manchmal verstörender und dabei immer unterhaltsamer Einblick in die Seele der Supermacht.

Michael Moore ist seit seinem Dokumentarfilm Roger & me das Enfant terrible der amerikanischen Filmindustrie. Der unbequeme, schwergewichtige Patriot hat es mit seiner unverwechselbaren Guerillataktik in kürzester Zeit in den Olymp der Dokumentarfilmer geschafft. Hemmungslos subjektiv, vor Sarkasmus triefend und mit einer gehörigen Portion Durchsetzungsvermögen ausgestattet, legt Moore den Finger immer wieder in die Wunde, dorthin, wo es ganz besonders schmerzt.

Das Ergebnis ist verblüffend. Ihm gelingen Momente, in denen die bonbonfarbene Fassade der Konsumgesellschaft abblättert und einen Blick auf den nackten Wahnsinn freilegt, oder wie im Fall des Waffenlobbyisten Charlton Heston auf die totale Leere. Moore zerrt die Protagonisten der Selbstverteidigungshysterie vor die Kamera. Ihre Gesichter sind austauschbar (die Banalität des Bösen?), ihre Argumentationslinien verkümmern, kaum dass Moore dazwischenhaut. Es macht Spaß, dem Furor dieses Mannes beizuwohnen, der durch das alles hindurchwatet, immer in Bewegung, immer auf dem Sprung.

Michael Moore muss für die Verwalter des Status quo der Super-Gau sein, die Mensch gewordene Nervensäge schlechthin, für den Zuschauer jedoch ist er ein Geschenk des Himmels. Am Ende, nachdem so ziemlich alle Vorurteile und Klischeevorstellungen in ihre Einzelteile zerlegt, durch den Film geschleppt und wieder zusammengebaut wurden, nachdem man durch einen Schnellkurs in Sachen amerikanischer Geschichte mit animierten Figuren im Stil von South Park gehetzt und so manch sprunghafter Eingebung des Impresarios gefolgt ist, fühlt man sich an Marlon Brando in Apocalypse Now erinnert, wenn er uns entgegenhaucht: "The horror, the horror". —Thomas Reuthebuch
Butterfly Effect
Jonathan Mackye Gruber, Eric Bress
Crank
Mark Neveldine, Brian Taylor Universum Film Crank, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 08.02.07
Daredevil - Director's Cut - Century3 Cinedition
Mark Steven Johnson Fox Daredevil - Directors Cut Century (2 DVDs), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 04.09.06
Der unglaubliche Hulk (ungeschnittene US-Kinoversion) [Blu-ray]
Louis Leterrier unglaubliche Hulk, Der DV
Elektra
Rob Bowman Universum Film Elektra, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 21.07.05
Fantastic Four
Tim Story Fantastic Four ist eine leichtfüßige und lustige Umsetzung der ersten Superhelden-Familie von Marvel Comics. Es beginnt damit, dass das glücklose Genie Reed Richards (Ioan Gruffudd) die finanzielle und intellektuelle Hilfe seines ehemaligen Schulkameraden und Rivalen Victor Von Doom (Julian McMahon, Nip/Tuck - Schönheit hat ihren Preis) annehmen muss, um sich Experimenten im Weltraum widmen zu können, die mit menschlicher DNS zu tun haben. Mit von der Partie sind auch Reeds bester Freund Ben Grimm (Michael Chiklis, The Shield - Gesetz der Gewalt), seine frühere Freundin Sue Storm (Jessica Alba, Dark Angel, Sin City), die mittlerweile Dooms Angestellte ist und der dieser nachsteigt sowie ihr draufgängerischer Bruder, der Pilot Johnny Storm (Chris Evans, Final Call - Wenn er auflegt muss sie sterben). Natürlich läuft nicht alles so wie geplant, und das Quartett erfährt den Segen - oder den Fluch? - von übermenschlichen Kräften: Elastizität, rohe Kraft, Unsichtbarkeit und das Erzeugen von Kraftfeldern sowie das Ausbrechen in Flammen. In der Zwischenzeit erfährt auch Doom eine Veränderung. Unter den zahlreichen Comic-Verfilmungen wirkt Fantastic Four recht frisch, denn der Film nimmt sich selbst nicht allzu ernst. Die Charakterisierungen sind nicht sonderlich tiefgründig, und bis zum letzten Akt gibt es auch nicht übermäßig viel Action (wie bei den meisten "ersten" Superheldenfilmen wird auch hier das Thema "Wie haben wir diese Kräfte erhalten und was fangen wir damit an?" abgehandelt). Aber die Rollen sind gut besetzt, und der Mitschöpfer des originalen Comics Stan Lee hat seinen bislang bemerkenswertesten Auftritt in einem Marvel-Film in einer Sprechrolle als Willie Lumpkin, der zuverlässige Kurier der Fantastic Four. Neulingen erscheint die Idee einer Familie mit Elastizität, Kraft, Unsichtbarkeit und Kraftfeldern vielleicht als Aufguss von Die Unglaublichen, aber Pixars Zeichentrickfilm stellte eher eine Hommage an die Fantastic Four und andere Helden der letzten vierzig Jahre dar. Das Ironische dabei ist, dass während Fantastic Four ein unterhaltsamer B-Movie ist, stattdessen die Hommage Die Unglaublichen zu einem Film für die Ewigkeit wurde. —David Horiuchi
Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer
Tim Story Highlight Fantastic Four 2 - Silver Surfer P.E. (2 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 14.12.07
Fluch der Karibik
Gore Verbinski "Bloody Pirates!" — Verdammte Piraten, das ist wohl der von allen Akteuren meistgebrauchteste Fluch überhaupt. Selbst die Piraten in Fluch der Karibik schimpfen über die Piraten. Aber ganz ehrlich, bei diesem Film sollte sich keiner ärgern müssen. Jerry Bruckheimers karibischer Kanonenzauber der Superlative lässt sich nämlich auf eine äußerst griffige Formel bringen: Wr macht einfach Spaß!

Worum geht's? Der junge Waffenschmied Will Turner (Orlando Bloom) mit mysteriöser Herkunft liebt die wunderschöne Tochter des Gouverneurs, die von Kick it like Beckham-Überraschung Keira Knightley gegeben wird. Als diese vom ebenso sinistren wie ruchlosen Captain Barbossa (Geoffrey Rush) entführt wird, gibt es für den jungen Draufgänger weder Standesschranken noch ein Halten: Die Liebe seines Lebens muss gerettet werden. Wenn es sein muss auch mithilfe des etwas exzentrischen Captain Jack Sparrow (Johnny Depp).

Zugegeben, Captain Jack ist nur dank Wills Mithilfe im Gefängnis gelandet, aber die beiden Männer haben plötzlich ein ähnliches Ziel: Will möchte Elizabeth retten und Sparrow sein Schiff "Black Pearl" zurückhaben. Und beide befinden sich nun einmal in der Gewalt von Barbossa. Obwohl sich die Männer kein Stück über den Weg trauen, setzen sie sich mit der britischen Flotte im Gefolge auf die Fersen des Erzpiraten Barbossa. Man sollte allerdings auch Barbossa ein wenig Gerechtigkeit widerfahren lassen. Klar, der Kerl ist durchtrieben, böse, hinterhältig und gemein. Aber wer sich einen solchen Fluch eingefangen hat wie er und seine Mannschaft, will den unter allen Umständen und sämtlichen verfügbaren Mitteln wieder loswerden.

In prallen 143 Kinominuten wird wirklich alles geboten, was der Vergnügungssüchtige auch nur ansatzweise erwarten könnte: grandiose Aufnahmen, Action, spaßige Dialoge mit außerordentlichem Hang zur Selbstironie, ein monumentaler Soundtrack aus der Feder von Klaus Badelt, exzellente Spezialeffekte — diese Skelette setzen Maßstäbe — und ein Johnny Depp, der die Lächerlichkeit zur absoluten Kunstform erhebt. Jeder andere hätte den exzentrischsten Piraten seit es Kino gibt mit Leichtigkeit zur Witzfigur gemacht. Aber nicht Johnny Depp. Mit Rastalocken, Goldzähnen und dickem Kajal unter den Augen bewaffnet, verleiht er seinem charmanten Abenteurer absolute Würde. Fazit: Der Piratenfilm ist tot — es lebe der Piratenfilm! —Constanze Pappert
Friday
F. Gary Gray Friday stellt eine Ausnahmerscheinung im afro-amerikanischen Kino dar: ein Hood-Movie, das frei von der bemühten Ernsthaftigkeit und Moral von Seifenopern wie Boyz 'N the Hood ist und dennoch ein authentisches Bild der Situation in amerikanischen Großstädten zeichnet. Von Rapper Ice Cube geschrieben, erzählt Friday von einem typischen Tag im Leben zweier afro-amerikanischer Jugendlicher in South Central L.A.

Cube spielt Craig, einen frustrierten Teenager, der die ultimative Erniedrigung erfährt: er wird an seinem freien Tag gefeuert. Der damals noch unbekannte Chris Tucker spielt Smokey, einen Dope-rauchenden Homeboy, dessen Vorliebe für Cannabis ihn von einer Schwierigkeit in die nächste bringt. Während sie auf der Veranda von Craigs heruntergekommenen Haus sitzen, kommen sie mit einem Kaleidoskop von Charakteren in Kontakt: Gangster, Drogen-Dealer, Crack-Süchtige, Prostituierte, hinterlistige Freundinnen und Schläger aus der Nachbarschaft.

Sie alle werden zwar karikiert, aber nicht ohne Sympathie dargestellt — eine bemerkenswerte Leistung innerhalb des krassen Kontextes der afro-amerikanischen Komödie. —Ethan Brown
Friday After Next
Marcus Raboy Warner Home Friday after next, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 22.12.03
Ghost Rider
Mark Steven Johnson Nach X-Men, Batman, Superman und Spiderman kommt der knallharte Flammenbiker Ghost Rider zu späten Ehren. Comic Trash für 120 Millionen Dollar.

Nicolas Cage ist der Ghost Rider, ein Motorrad-Stuntman der seine Seele verkauft und in der Folge in der Gestalt eines feurigen Dämons durch die Nacht jagt. Es ist vermutlich nur konsequent, dass Cage sich ausgerechnet diesen Stoff ausgesucht hat. Schließlich ist es kein Geheimnis, dass der eigenwillige Star eine gigantische Comicsammlung besitzt und sich als Biker begreift, der am liebsten mit der Harley bei seinem Agenten vorfährt. In Regisseur Mark Steven Johnson hat er einen Partner gefunden, der bereits mit Daredevil einen weiteren Stoff aus dem beinahe unerschöpflichen Fundus des Marvel Comics Backkatalogs verfilmt hat. Ob den beiden Hollywood Nerds eine ansprechende Umsetzung gelungen ist, darüber kann man geteilter Meinung sein.

Johnny Blaze (Nicholas Cage) ist ein berühmter Stuntman, ein in Leder gekleideter Desperado, der in seiner gigantischen Bikeshow ein halbes Footballfeld aus Black Hawk Helikoptern überspringt, sich vor dem Spiegel in endlose Monologe verstrickt und die Carpenters hört - mit anderen Worten, ein reichlich durchgeknallter Typ. Als sein Vater im Sterben liegt, verkauft er seine Seele an den Teufel und ist gezwungen Nacht für Nacht mit brennendem Schädel das Böse dieser Welt zu bekämpfen. Er muss die begehrenswerte Roxanne (Eva Mendes), die große Liebe seines Lebens, aufgeben und findet schließlich in Blackheart (Wes Bentley), dem Sohn des Teufels persönlich, seine finale Herausforderung.

Ghost Rider war immer ein wenig anders als die meisten Marvel Comics. Während die meisten Superhelden häufig mit biederen Strumpfhosen oder albernen Umhängen durch die Gegend flatterten, ist der Ghost Rider ein knallharter Biker in Lederkluft. Erstmals tauchte der Comic in Cowboy Verkleidung in den 40er Jahren auf, wurde dann in den 70ern umgestaltet und mit dem übernatürlichen Biker Flair versehen und schließlich in den 90er Jahren erneut aufgelegt. Der Film verbindet recht geschickt diese unterscheidlichen Ansätze und vermischt sie in typischer Hollywood Manier zu einem Action- und Explosionslastigen Amalgam. So taucht etwa ein gewisser Carter Slade (Sam Elliott) im Film auf, der in Cowboy Montur eine Brücke zu den ersten Ghost Rider Comics herstellt, auch wenn man es im Detail nicht so eng sieht. Aber das ist grundsätzlich der entscheidende Faktor: für die einen lässt sich Ghost Rider wunderbar und durchaus spassig mit ein paar Bieren runterspülen, während die anderen nur den Kopf schütteln werden. Ghost Rider ist abstrus, albern und vollkommen „over the top“. Aber genau das macht den Film dann schon wieder goutierbar - frei nach dem Motto: so schlecht dass es schon wieder gut ist. Thomas Reuthebuch
Ghost Rider - Extended Version [Blu-ray]
Mark Steven Johnson Beschreibung:
Der blutjunge Motorrad-Akrobat Johnny Blaze geht einen Pakt mit Mephistopheles ein: Um seinen sterbenden Vater zu retten, verkauft er dem Teufel seine Seele und trennt sich von Roxanne Simpson, seiner großen Liebe. Jahre später ist er ein berühmter Draufgänger, der immer todesmutigere Stunts wagt. Doch in der Nacht ist er dazu verdammt, zum Ghost Rider zu mutieren dem Kopfgeldjäger des Satans, der böse Seelen in die Hölle verfrachtet. Aber eine Laune des Schicksals bringt Johnny und Roxanne wieder zusammen. Nun sucht Johnny nach einem Weg, den Teufel zu bezwingen und seine Seele zurückzugewinnen. Aber dazu muss er Blackheart, den missratenen Sohn von Mephistopheles stoppen, der seinen Vater vom Unterwelt-Thron stürzen und die Hölle auf Erden entfachen will.

Angaben laut Hersteller
Anzahl Datenträger: 1
Ausführung: Extended Version
Bildformat: 2,40:1, 16:9 HD Widescreen
Bonusmaterial: Audiokommentar(e), Making of..., Trailer
Darsteller: Eva Mendes, Nicolas Cage, Peter Fonda, Sam Elliott, Wes Bentley
Laufzeit ca.: 123 min
Regie: Mark Steven Johnson
Regionalcode: A, B, C
Sprache: deutsch
Tonformat: Deutsch DD 5.1, Deutsch PCM 5.1, Englisch DD 5.1
Untertitel: deutsch, englisch, türkisch
Der Herr der Ringe - Die Gefährten
J.R.R. Tolkien, Peter Jackson
Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs
J.R.R. Tolkien, Peter Jackson
Der Herr der Ringe - Die zwei Türme
J.R.R. Tolkien, Peter Jackson
Hulk
Ang Lee Erstaunlicherweise schafft es Ang Lees Hulk ganz gut, allgemeines Vergnügen zu bereiten. Der neuste Film aus einer ganzen Reihe von Marvel-Comic-Adaptionen berücksichtigt bei der zeitgemäßen Umsetzung die Geschichte des Charakters, der auf das Jahr 1962 zurückgeht. Die Entstehung Hulks in diesem Film ist weiterhin mit der Ikonografie der 1960er von Bombentests und militärischen Wüstentestbasen verbunden, aber diese neue Aufmachung vermischt Genmanipulation mit Gammastrahlung und lässt nie vergessen, dass der arme Bruce Banner (Eric Bana) psychisch von seinem verrückten Vater (Nick Nolte) und seiner enttäuschten Freundin (Jennifer Connelly) beeinflusst wurde, sich von einem unterdrückten Feigling in ein riesiges grünes Kraftpaket zu verwandeln, noch lange bevor die Wissenschaft zum Zug kommt.

Der Macher von Der Eissturm, der in Tiger & Dragon die Muskeln spielen ließ, belebt das lange erste Drittel mit comicähnlichen Split-Screen-Effekten und einer Reihe von Vorahnungen — immer wieder findet Lee Gründe, Banas Gesicht grün zu belichten — aber er fängt auch das menschliche Drama ein. Bei den Jekyll-und-Hide-Zuckungen Banners waren die CGI-Jungs von ILM dran, die Bana als Vorlage für die umfassendste Realisierung eines digitalen Charakters benutzten, die je auf Film gebannt wurde. Comicfans werden begeistert sein: Ein glaubhafter, supergewandter, grüner Koloss, ein wahres Riesentier, verstrickt sich nachts im Wald in einen Kampf mit mutierten Killerhunden (darunter ein äußerst bösartiger Pudel), platzt sozusagen aus einem Gefängnis in einer geheimen unterirdischen Basis, knöpft sich die amerikanische Militärmacht vor und stampft dabei in einer Wüste im Südwesten der USA herum, bevor er schließlich für schlagkräftige Hulk-Zerstörungsaktionen in San Francisco einmarschiert.

Wie in den Comics wird auch hier heruntergespielt, dass es Tote gibt, und unglaubliche Momente — zum Beispiel ein Ausflug in die Stratosphäre — gehören einfach dazu. Ein Problem mit diesem Charakter ist es, glaubhafte Bedrohungen zu finden, gegen die er sich zur Wehr setzen muss. Ang Lee ändert Stan Lee hier ganz schlau und vermischt Banners missbrauchenden Vater mit dem ewigen Bösewicht "Absorbing Man", um einen angemessenen Gegenspieler für die abschließende Auseinandersetzung zu schaffen. Dieser Film ist kunstvoll und unterhaltsam, faszinierend und explosiv und gehört zu den gelungensten Superhelden-Filmen. —Kim Newman
Iron Man
Jon Favreau Concord Iron Man Steelbook Edition, Freigegeben ab 12 Jahren Action
Iron Man (ungeschnittene US-Kinofassung) [Blu-ray]
Jon Favreau Eurovideo Iron Man, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 01.10.08
Madhouse - Der Wahnsinn beginnt
William "Billy" Butler
Next Friday
Steve Carr Es ist Freitag und Craig Jones Ice Cube wohnt noch immer bei seinen Eltern im Süden von Los Angeles. Während er auf der Suche nach einem neuen Job ist, träumt Craig wieder einmal von dem ruhmreichen Freitag vor vier Jahren, als er den örtlichen Halbstarken Debo Tommy "Tiny" Lister Jr. besiegen konnte. Doch nun ist Debo aus dem Gefängnis ausgebrochen und will sich an Craig rächen. Um die Sicherheit seines Sohnes besorgt, schickt Mr. Jones John Witherspoon Craig zu Onkel Elroy Don "Dc" Curry und Cousin Day-Day Mike Epps, die erst kürzlich im Lotto gewonnen haben. Doch Craig lernt schnell, dass der Ärger einen überall findet, egal wo man ist...
Pans Labyrinth
Guillermo Del Toro Inspiriert von den zusammengetragenen Geschichten der Gebrüder Grimm, von Jorge Luis Borges und nicht zuletzt von Guillermo del Toros eigener, scheinbar grenzenloser Phantasie, ist Pan´s Labyrinth, auf den Punkt gebracht, ein Märchen für Erwachsene.

Ofelia (Ivana Baquero) mag zwar erst 12 Jahre alt sein, aber ihre Welt ist mindestens so dunkel und bedrohlich wie alles was del Toro bislang in seinen Filmen erforscht hat. Die Geschichte spielt mitte der vierziger Jahre des letzten Jahrhunderts im ländlichen Spanien. Ofelia und ihre verwitwete Mutter Carmen (Ariadna Gil aus Belle Epoque) haben gemeinsam mit Carmens neuem Mann - Captain Vidal (Sergi López aus Harry meint es gut mit dir) -eine verlassene Mühle bezogen. Während die kränkelnde Carmen erneut schwanger ist, bleibt die verträumte Ofelia sich selbst überlassen. Daran ändert die Anwsenheit des freundlichen Hausmädchen Mercedes (Maribel Verdú aus Y Tu Mamá También) genausowenig wie ihr Stiefvater, ein ausgesprochen grober, brutaler Kerl, der für das Mädchen keinen Sinn hat und viel zu beschäftigt damit ist, mutmaßliche Informanten zu foltern. Ofelia findet bald heraus, dass sich unter der Mühle ein komplett andere Welt befindet. Ihr Führer wird der charismatische Faun (Doug Jones aus Mimic). Als ihre Mutter von Tag zu Tag schwächer wird, verbringt Ofelia immer mehr Zeit in Fauns Labyrinth. Faun bietet Ofelia seine Hilfe an. Sie muss im Gegenzug drei tückische Aufgaben erfüllen. Ofelia willigt ein, aber existiert die Parallelwelt unter der Mühle wirklich oder ist sie nur ein Hirngespinst? Del Toro trifft darüber keine abschließende Aussage. Der Film ist eine wundervolle, wenn auch brutale Variante seines früheren Werkes The Devil´s Backbone, der wie Pans Labyrinth von den Nachwehen der spanischen Diktatur unter Franco erfüllt ist. Auch wenn der Film del Toros Humor aus Hellboy vermissen lässt, befindet sich der Regisseur erneut auf der Höhe seines Könnens. —Kathleen C. Fennessy
Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2
Gore Verbinski
Police Academy - The Complete Collection
Warner Home Police Academy - Collection (7 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 13.01.05
Punisher, The (Kinofassung) - Steelbook Edition
Jonathan Hensleigh Ein weiterer Superheld aus dem Marvel - Comicbook - Universum tritt an, um die Kinoleinwände und Bildschirme zu erobern! Nach "Spider-Man", den "X-Men" und dem "Hulk", tritt auch der höchst erfolgreiche und populäre "Punisher" in den Ring, um das Böse herauszufordern. Die Welt, in der sich der ehemalige Undercover-Agent des FBI bewegt, ist ein entsetzlicher Ort. Ein Kriegsschauplatz, in der Gewalt, Verbrechen, Grausamkeit und Unrecht regiert. Frank Castle ist der "Punisher", ein einsamer Rächer, der mit den Mördern seiner Familie abrechnen muss. Das Licht der Welt erblickte die Figur des Punisher im Februar 1974, als er erstmals als Nebencharakter in der Marvel-Serie "The Amazing Spider Man" erschien. Schon bald aber wurde der Punisher selbst zum Hauptdarsteller mit eigener Serie. Auf diesen Marvel-Comics, die unter dem Titel "Welcome Back Frank" rasch eine schnell wachsende Kultgemeinde fanden, basiert die furiose Verfilmung von Jonathan Hensleigh mit Thomas Jane ("Dreamcatcher", "Deep Blue Sea"), John Travolta ("Pulp Fiction", "Passwort: Swordfish", "Face/Off - Im Körper des Feindes"), Robin Romijn-Stamos ("X-Men 1 & 2"), Will Patton ("Nur noch 60 Sekunden", "Armageddon", "The Postman"), Action-Legende Roy Scheider ("Der weiße Hai 1 & 2", "All That Jazz - Hinter dem Rampenlicht", "52 Pick-Up") und Laura Harring ("Little Nicky - Satan Junior", "Mulholland Drive") in den Hauptrollen.

Kurzbeschreibung
Nach dem grauenvollen Massaker an seiner gesamten Familie hat der ehemalige FBI-Agent Frank Castle (Tom Jane) nur noch ein Ziel: Er will die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Ganz oben auf seiner Liste steht der Unterweltboss Howard Saint (John Travolta). Mit besessener Präzision bereitet Castle seine Vergeltung vor, rüstet sich mit einem üppigen Waffenarsenal aus und sondiert akribisch die Gewohnheiten seines Gegners. Castle will Howard Saint das nehmen, was ihm am wichtigsten ist: sein Geld, das Vertrauen in seine rechte Hand Quentin (Will Patton) und nicht zuletzt die Liebe zu seiner Frau Livia (Laura Harring). Auf seinem Weg zur Vergeltung bekommt es Castle mit neuen Feinden wie dem musikalischen Killer Harry Heck (Mark Collie) oder dem Muskelberg The Russian (Kevin Nash) zu tun, aber auch mit neuen Freunden wie seinen verschrobenen Nachbarn Joan, Dave und Mr. Bumpo (Rebecca Romijn-Stamos, Ben Foster, John Pinette). Der gnadenlose Showdown rückt näher - aus Frank Castle wird "The Punisher".
Punisher: War Zone [Blu-ray]
Lexi Alexander PUNISHERWAR ZONE GEÄNDERTE
Saw
James Wan Saw: Adam (Leigh Whannell) wacht in einem feuchten Raum gegenüber von Dr. Lawrence Gordon (Cary Elwes) und der Leiche eines Mannes auf, dem das Gehirn herausgepustet wurde. Keine überaus erfreuliche Situation, und es wird noch schlimmer, als die beiden Männer feststellen müssen, dass sie von einem zwar unsichtbaren, aber allwissenden Verrückten angekettet und sich gegenübergestellt wurden, der als Vergeltung für frühere Sünden mit ihrer Psyche spielt. Regisseur James Wan, der sich diese grausige Szenerie zusammen mit Drehbuchautor Whannell ausgedacht hat, hat offenbar Sieben und viele andere künstlerisch angehauchte existenzialistische Katz-und-Maus-Psychothriller gesehen, und so versieht er Saw mit ein wenig Fleisch, ein bisschen Blut und vielen anderen Methoden, um den Zuschauer von der Tatsache abzulenken, dass das Ganze nicht wirklich sonderlich viel Sinn ergibt. Wan und Whannell (der auch nicht der allerbeste Schauspieler ist) bauen eine Wendung nach der anderen ein, was nach einigen wirklich einfallsreichen Ideen mit der Zeit ein wenig aufgesetzt erscheint. Elwes liefert eine gute Arbeit ab, wirkt aber hin und wieder peinlich berührt, und der beachtenswerte Danny Glover leidet als obsessiver Polizist, der an diesem Fall arbeitet. Die Auflösung wird einen womöglich überraschen, aber dadurch kriegt man die vergangenen achtundneunzig Minuten auch nicht wieder zurück. —Steve Wiecking
Sin City
Quentin Tarantino, Frank Miller, Robert Rodriguez Der ebenso brutale wie atemberaubende Sin City ist Robert Rodriguez' erstaunlich realisierte Version der Comics von Frank Miller. In der ersten der drei lose miteinander verknüpften Geschichten versucht Marv (Mickey Rourke in heftigem Makeup) die Mörder einer Frau zu finden, die er tot in seinem Bett fand. In der zweiten Geschichte geht Dwights (Clive Owen) Versuch, eine Frau aus den Händen eines brutalen Schlägers zu befreien, schrecklich schief und droht den wackeligen Waffenstillstand zwischen Polizei, den Gangstern und den Frauen von Old Town zu zerstören. Zuletzt rettet ein alternder Polizist (Bruce Willis) an seinem letzten Arbeitstag ein junges Mädchen vor einem Entführer, wird aber selbst inhaftiert. Jahre später erhält er Gelegenheit, sie erneut zu retten.

Sin City, der auf drei von Millers berühmten und sehr fiesen Comics (The Hard Goodbye, The Big Fat Kill und That Yellow Bastard) beruht, ist ohne Frage die werkgetreueste Comicverfilmung bislang. Jede Einstellung wirkt wie ein Stück aus der Vorlage, und Regisseur Rodriguez (der das Ganze eher als "Übersetzung" denn als Adaption betrachtet) trat aus der Director's Guild aus, damit Miller auch als Regisseur genannt werden konnte. Wie in den Büchern ist der Film in kräftigem Schwarz-Weiß gehalten, mit ein paar gelegentlichen Farbausbrüchen (die roten Lippen einer Frau, das gelbe Gesicht eines Bösewichts). Die Hintergründe sind ausschließlich am Computer erschaffen worden, dies aber nicht selbstzweckhaft, sondern um Millers raue Stadtlandschaften perfekt wiederzugeben. Das mag das Einzige sein, was Zuschauer, die noch nicht Fans der Comics sind oder von Kill Bill abgeschreckt wurden (dessen Regisseur Quentin Tarantino eine Sequenz von inszenierte), vielleicht im Wege stehen könnte. Außerdem handelt es sich um eine zwielichtige, bittere Welt, wo die Helden Killer sind, Korruption regiert, und fast alle Frauen entweder Prostituierte oder Stripperinnen sind. Aber Millers Geschichten sind mitreißend, und die riesige Besetzung - darunter Jessica Alba, Jaime King, Brittany Murphy, Rosario Dawson, Benicio Del Toro, Elijah Wood, Nick Stahl, Michael Clarke Duncan, Devin Aoki, Carla Gugino und Josh Hartnett - ist beinahe perfekt. (Lediglich Bruce Willis und Michael Madsen, die sehr gut in ihre Rollen passen, scheinen sich nicht wirklich von jenen Charakteren lösen zu können, welche sie für gewöhnlich in Filmen verkörpern.) Als - wie Rodriguez hofft - erster Teil einer Filmreihe ist Sin City</> wirklich eine herausragende Leistung. —David Horiuchi
Spider-Man
Sam Raimi Fans von Marvel Comics warten schon seit dem Comic-Heft-Debüt von Spider-Man im Jahre 1962 auf diesen Kinofilm mit ihrem Helden. Das hat diesem Film geradezu unerfüllbare Erwartungen aufgebürdet, der als voller Erfolg gilt, obwohl er nicht so konsequent aus der Spandex-Ecke ausgebrochen ist wie Batmans Rückkehr oder X-Men.

Tobey Maguire ist die ideale Besetzung für den bebrillten Peter Parker, einen Highschool-Streber mit persönlichen Problemen. Der Spandex-Anzug und die besonderen Fähigkeiten treten in Erscheinung nachdem er von einer genmanipulierten Spinne (in den Originalheften war sie noch radioaktiv verseucht) gebissen wird und sich in einen netzschwingenden Superhelden verwandelt. Er kommt jedoch zu der Erkenntnis, dass ihm diese Superkräfte auch nicht weiter helfen, wenn es darum geht, das hübsche Mädchen von nebenan (Kirsten Dunst) näher kennen zu lernen oder seinen Vormund (Cliff Robertson) vor der Gewalt auf der Straße zu schützen. Der Bösewicht der Geschichte ist der Vater seines besten Freundes (Willem Dafoe), ein Industrieller, der sich eine Dosis eines Experimentierserums verpasst, das ihn ganz Jekyll-und-Hyde-mäßig in den lachenden Green Goblin verwandelt, der bald einen Groll gegen Spiderm-Man hegt.

Sam Raimi verleiht dem Ganzen ein strahlendes, luftiges, kinetisches Gefühl, mit herrlichen Luftaufnahmen von Spider-Man, wie er sich von Wolkenkratzer zu Wolkenkratzer schwingt. Die Überarbeitung der Originalgeschichte von Stan Lee und Steve Ditko ist gelungen durch eine clevere Mischung aus Originaltreue (J.K. Simmons als der derbe Herausgeber J.J. Jameson ist das Ebenbild der Comic-Figur) und Verulkung (nach einer ausgedehnten Einleitung erscheint Spider-Man endlich beim untauglichen ersten Versuch mit einem Spinnenkostüm). Maguire und die unglaublich süße Dunst bringen eine gelungene zögerliche Teenie-Romanze zu Stande. Die zweite Hälfte jedoch, in der der Bösewicht in Erscheinung tritt, um dem Helden eine Aufgabe zu geben, ist nur aufregend, wenn sie auch gleichzeitig rührend ist. —Kim Newman
Spider-Man 2.1 - Extended Version
Sam Raimi
Spider-Man 3
Sam Raimi Nach seinen letzten Heldentaten kann Peter Parker (Tobey Maguire) seine Berühmtheit als Spider-Man genießen: Die Stadt liegt ihm zu Füßen und feiert ihn überschwänglich. Und auch privat scheint alles bestens zu laufen: Peter plant, seiner geliebten Mary Jane (Kirsten Dunst) baldmöglichst einen Heiratsantrag zu machen. Zuvor bespricht er sich aber noch mit seiner Tante May (Rosemary Harris), die ihm, überglücklich über diese Nachricht, den Ring schenkt, den sie einst von ihrem Ehemann Ben (Cliff Robertson) bekam, der vor einiger Zeit ermordet wurde.

Bens mutmaßlichem Mörder, Flint Marko (James Haden Church), gelingt die Flucht aus dem Gefängnis. Gehetzt von der Polizei gelingt es ihm dennoch, sich Zutritt zur Wohnung seiner Frau Emma (Theresa Russell) und zum Zimmer seines todkranken Kindes zu verschaffen. Als Emma ihn erwischt, kommt es zu einer dramatischen Aussprache, in der klar wird, das Marko seine Raubzüge allein deswegen unternimmt, um seiner Tochter eine lebensrettende Operation zu ermöglichen. Nur kurz kann er mit ihr sprechen, dann schickt ihn Emma hinaus in die Nacht, wo seine Verfolger die Spur wieder aufnehmen. Bei der Verfolgungsjagd stürzt Marko aus Versehen in den Partikelbeschleuniger eines Forschungsinstituts, was fatale Folgen hat. Der Apparat mixt seine Gene mit Sand, so dass er nach einer kurzen Regenerationsphase über ganz erstaunliche Kräfte verfügt, die er bei seinen Überfällen bestens zur Geltung bringen kann. Spider-Man hat große Mühe, den zum Sandmann mutierten Marko in seine Schranken zu wei! sen.

In der ersten Reihe eines Broadway-Theaters sitzt Peter, der sich auf die Premiere des Musicals freut, in dem Mary Jane eine Rolle ergattert hat. Voller Stolz lauscht er einem Solo-Auftritt von ihr, ohne zu ahnen, dass auf dem Zuschauer-Balkon jemand sitzt, der ihn nicht aus den Augen lässt: Sein ehemaliger Freund Harry Osborn (James Franco), der Peter für den gewaltsamen Tod seines Vaters Norman (Willem Dafoe) verantwortlich macht. Nach der Vorstellung besucht Peter Mary Jane in ihrer Garderobe und bemerkt dort den riesigen Blumenstrauß, viel größer als der, den er ihr hat schicken lassen. Der stammt natürlich von Harry, der die nächste sich bietende Gelegenheit nutzt, sich mittels modernster Technik in den "New Goblin", den neuen Kobold, verwandeln zu lassen und gegen Spider-Man anzutreten. In den finsteren Häuserschluchten New Yorks tobt zwischen den beiden ein wilder, atemberaubender, aber auch gefährlicher Kampf, den Harry schließlich schwerverletzt überlebt - allerding! s mit erheblichen Gedächtnislücken, die seine alte Freundschaft mit Peter wieder aufleben lassen.

Ohne dass sie es bemerken, geht unweit der Stelle, an der sich Mary Jane und Peter zu einem romantischen, nächtlichen Rendezvous einfinden, ein Meteorit in Manhattan nieder. Aus seinem Kern bahnt sich eine schleimig-schwarze, amorphe Masse ihren Weg, der sehr bald in Peters Wohnung endet. Es handelt sich um einen Symbionten, also eine unbekannte Lebensform, die einen Wirt, ein Opfer braucht, von dem sie Besitz ergreift. Als sich nachts die Masse über den schlafenden Peter stülpt, erwacht der aus einem Alptraum und findet sich schon im nächsten wieder: Sein Spider-Man-Outfit schillert plötzlich schwarz statt rot, seine ohnehin schon unglaublichen Fähigkeiten bekommen einen zusätzlichen Schub. Und genau die wird er nun gegen den Sandmann einsetzen. In den New Yorker U-Bahnschächten und dem benachbarten Untergrund kommt es zum scheinbar finalen Duell, bei dem schließlich Spider-Mans Widersacher von Wasser aufgelöst in die Kanalisation gespült wird. Peter brennt darauf, seiner T! ante May zu erzählen, dass Spider-Man den Mörder ihres Mannes zur Strecke gebracht hat. Die ist freilich entsetzt, kann es kaum glauben, denn erstens hätte Ben niemals Rache befürwortet, und zweitens, so ist sie überzeugt, würde Spider-Man niemals töten. Noch in derselben Nacht legt Peter das gefährliche schwarze Spider-Man-Kostüm ab und verstaut es in einer Truhe.

Aber schon droht noch mehr Unheil: Peter bekommt in seinem Nebenjob als Pressefotograf Konkurrenz. Der smarte Eddie Brock (Topher Grace) versucht Peter beim "Daily Bugle" auszustechen. Und der skrupellose Verleger J. Jonah Jameson (J.K. Simmons) scheint nicht abgeneigt, dem cleveren Newcomer eine Chance zu geben. Doch Eddies Fotos von Spider-Man gefallen ihm nicht. Er will die dunkle Seite Spider-Mans auf der Titelseite haben und schickt Eddie wie Peter los, diese aufzuspüren und im Bild festzuhalten. Dem Gewinner dieses dubiosen Wettbewerbs winkt eine Festanstellung bei der Zeitung.

Peter kann einfach nicht widerstehen, die dunkle Macht hat bereits zu sehr von ihm Besitz ergriffen und sein Wesen zeigt sich immer unangenehmer, gewalttätiger und bösartiger. Aber auch Harry lässt den Abgründen in seiner Seele freien Lauf, nachdem er sein Gedächtnis wiedererlangt hat. Er behauptet Peter gegenüber, eine heiße Nacht mit Mary Jane verbracht zu haben und bringt sie sogar dazu, sich von ihm zu trennen. Es kommt erneut zu einem Zweikampf zwischen Peter und Harry, der diesmal an Brutalität kaum zu überbieten ist. In der finalen Phase wirft Peter eine Granate auf den schon am Boden liegenden Harry, was dessen Gesichtshälfte entstellt. Der "böse" Spider-Man kennt keine Gnade. Auch nicht, als es darum geht, Eddie Brock auszuschalten. Der hat sich mit einer Fotomontage, die Spider-Man kompromittiert, in den festen Job beim "Daily Bugle" katapultiert und ist den Job genauso schnell wieder los wie er ihn bekommen hat, nachdem Peter den Betrug aufdeckt.

Auch Peters Verhältnis zu Mary Jane wird durch seine eklatante Wesensveränderung mehr und mehr getrübt: Der Abend, an dem er ihr in einem teuren Restaurant den Antrag machen will, endet schon mal mit einem Reinfall. Und Mary, die auf Grund schlechter Kritiken vom Theater gefeuert wurde und jetzt in einer Jazzkneipe als singende Kellnerin jobbt, ärgert sich sehr über einen Kuss, den Spider-Man bei der Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Tochter des Polizeichefs, Gwen (Bryce Dallas Howard), in seinem egomanischen Überschwang gegeben hat. Als es bei Peters Besuch des Jazzlokals zu einem Handgemenge kommt und er aus Versehen Mary Jane zu Boden schlägt, weiß er mit einem Mal, dass er sich auf der Stelle von dem Symbionten und seiner Macht trennen muss. Dies gelingt ihm zwar auf schmerzvolle Weise, doch ein neuer Wirt ist schnell gefunden: Der von Rachegelüsten zerfressene Eddie Brock mutiert mit dessen Hilfe zum Monster Venom und der verbündet sich mit dem Sandmann, der keineswe! gs besiegt oder gar getötet wurde. Diese Allianz der Bösen greift zum hinterhältigsten Mittel: Sie entführen Mary Jane und erklären Spider-Man den Krieg. Den aber kann Spider-Man nur gewinnen, wenn er nicht alleine kämpft ...
Stargate Kommando SG-1 - Season 1 Box
Ursprünglich sollte aus dem Spiefilm Stargate eine Kinoserie werden. Doch dann drehten der Regisseur Roland Emmerich und Drehbuch-Autor Dean Devlin zusammen Independence Day und die Idee war gestorben. Was lag da näher, als aus dem Stoff eine TV-Serie zu kreieren? Da natürlich weder Kurt Russell noch James Spader für die Hauptrollen einer Fernsehserie zur Verfügung standen, wurden die Rollen des Colonel Jack O'Neill und Dr. Daniel Jackson kurzerhand mit TV-Veteran Richard Dean Anderson und dem bis dato unbekannten Kanadier Michael Shanks besetzt. Darüber hinaus schuf man mit Captain Samantha Carter (Amanda Tapping) und dem außerirdischen Krieger Teal'c (Christopher Judge) zwei weitere Hauptfiguren.

Zusammen reisen die Vier Woche für Woche durch ein nahezu endloses Netzwerk von Sternentoren (Stargates), die sich auf den verschiedensten Planeten im gesamten bekannten Universum befinden. Ihre Mission besteht darin, zu so vielen (freundlichen) Rassen wie möglich Kontakt aufzunehmen. Dabei begegnen sie immer wieder den Goa'ulds, die auf der Erde als die alten äpytischen Götter bekannt sind und nur ein Ziel kennen: sich das Universum Untertan zu machen.

In der ersten Staffel der Serie muss nicht nur das Team zueinander finden und zusammenwachsen, auch die Episoden wirken zusammengewürfelt und suchend. Zwar werden in dieser Staffel schon einige Grundlagen für spätere Handlungsstränge gelegt, eine wirkliche Linie bekommt die Serie aber erst ab der zweiten Staffel. So waren bisher denn auch nur Einzelfolgen der ersten Staffel auf DVD veröffentlicht worden, erst mit dieser Box wurde dieser Missstand behoben, und man kann jetzt den Pilotfilm sowie alle 20 Folgen der ersten Staffel genießen. —Peter Grosser
Stargate Kommando SG-1 - Season 2 Box
Der Film Stargate aus dem Jahre 1994 sollte eigentlich der Beginn eines Franchisings werden, aber die Schöpfer Roland Emmerich und Dean Devlin wurden durch Independence Day von diesem Vorhaben abgelenkt. Demnach war der Start einer Fernsehserie die natürliche Folgerung.

Dort werden die Rollen von Colonel Jack O'Neill (Kurt Russell) und Dr. Daniel Jackson (James Spader) durch Richard Dean Anderson und Michael Shanks ersetzt. Zusammen mit Captain Samantha Carter (Amanda Tapping) und dem früheren außerirdischen Bösewicht Teal'c (Christopher Judge) bilden sie die ursprüngliche Einheit SG-1. Da ein scheinbar endloses Netzwerk von Stargates auf Planeten des bekannten Universums existiert, besteht ihre Mission darin, den ersten Kontakt mit so vielen freundlichen Rassen wie möglich zu etablieren. Bei jedem Schritt sind ihnen jedoch die "übermächtigen" pharaonischen Goa'uld, die alten ägyptischen Götter aus dem ursprünglichen Spielfilm, dicht auf den Fersen.

Im willkommenen Rahmen einer fortlaufenden Handlung wird der Zuschauer mit einer Reihe von Nebenhandlungen vertraut gemacht, so zum Beispiel mit der Wiedergeburt von Daniels Frau, mit Sams Vater, der einer Fraktion abtrünniger Goa'uld beitritt oder mit Jack bei seinem Versuch, jeden mit seinem Sarkasmus zu übertreffen. Stargate SG-1 gelingt es, sich mit Geschichten, die die Bezeichnung Science Fiction innerhalb der Sci-Fi-Fernsehserien wirklich verdienen, unter einer Unmenge von Nachahmern und Derivaten zu behaupten.

Unter den 22 Episoden der zweiten Staffel schließt "The Serpent's Lair" den Cliffhanger zu Ende der ersten Staffel ab und liefert eine Achterbahnfahrt voller schlauer Einfälle, überraschender Wendungen und hochwertiger Spezialeffekte, während sich das Team von SG-1 zu einer selbstmörderischen Mission entschließt. Im Zweiteiler "The Tok'ra" stirbt Sams Vater, der ihr entfremdet war, an Krebs, aber gemäß ihrer Verpflichtung rettet sie ein Mitglied der Tok'ra, der abtrünnigen Goa'uld, welches ebenfalls im Sterben liegt.

In "Show and Tell" erfährt der Handlungsbogen eine dramatische Richtungsänderung, als ein Kind auftaucht, welches davor warnt, dass einige Überlebende eines Angriffs der Goa'uld jeden eliminieren wollen, der ihren Feinden Unterschlupf gewährt, was für den gesamten Planeten Erde zutrifft. "1969" bietet eine tolle Geschichte über Zeitreisen, in der viele Handlungsfäden der Serie miteinander verwoben werden, und im Cliffhanger-Finale "Out of Mind" wacht Jack ähnlich wie in Aliens 79 Jahre in der Zukunft auf. —Paul Tonks
Stargate Kommando SG-1 - Season 3 Box
In der Auflösung des Cliffhangers der zweiten Staffel versammelt General Hammond alle verfügbaren befreundeten Kräfte, um das SG-1-Team aus Hatchors Fängen zu befreien und setzt dadurch einen willkommenen Ausflug ins Blaue in Gang. "Die Höhle des Löwen" stellt im Grunde genommen einen eher schwachen Beginn für die neue Staffel dar, aber man bekommt einige beeindruckende visuelle Effekte zu sehen, als Hammond und Brat'ac ein Shuttle durch ein offenes Stargate steuern (was beschönigend als "einfädeln" bezeichnet wird).

In den folgenden Episoden interessiert sich Daniel Jackson besonders für die wissenschaftlichen Neuerungen, die auf dem Planeten Orban in nur wenigen Jahren entwickelt wurden. Man einigt sich auf einen Wissensaustausch, wobei die exakte Lernkurve der dort lebenden Kinder ermittelt wird. Wie auch im zu Grunde liegenden Spielfilm liegen O'Neill aufgrund des Verlusts seines Sohnes Kinder besonders am Herzen. In "Dämonen" bekommt das Thema "organisierte Religionen" sein Fett ab, als es um ein mittelalterliches christliches Dorf geht, das von einer riesigen, den Goa'uld dienenden Kreatur terrorisiert wird. Diese Folge beleuchtet und hinterfragt die persönlichen Glaubensüberzeugungen der Hauptcharaktere.

"Sha'res Tod" bildet den Anfang eines wichtigen Handlungsstrangs über Daniels Frau Sha'res gestohlenes Kind, welches ein "Harcesis" ist, ein illegaler Abkömmling einer Vermischung zwischen Goa'uld-Wirtskörpern. Sodann wird in "Vergangenheit und Gegenwart" ein anderer Handlungsstrang aufgenommen, bei welchem auf dem Planeten Vyus alle Bewohner an Amnesie leiden. Ihre Anführerin Ke'ra (Megan Leitch, die in Akte X Mulders vermisste Schwester spielt) stellt eine Verbindung zur vorhergegangenen Episode "Zerstörerin der Welten" dar.

In einem zweiteiligen Cliffhanger versucht Sam ihren Vater zu retten, begegnet Satan höchstpersönlich auf einem Gefängnis-Mond und weckt "Jolinars Erinnerung" durch jenen Goa'uld, von dem sie kurzzeitig besessen war. Dann enthüllt "Apophis' Rückkehr" ein peinliches Geheimnis, das dem Team erlauben könnte, den Klauen des satanischen Sokar zu entkommen. "Die Tollan-Triade" entspricht dem üblichen Schema einer Science-Fiction-Serie: Ein Charakter wird vor Gericht gestellt und ein Stellvertreter soll seine Unschuld beweisen. "Urgo" liefert durch eine Erweiterung des üblichen sarkastischen Humors eine kleine Hommage an den Gastauftritt von Dom DeLuise. Hier wird viel Slapstick geboten.

"O'Neill und Leira" zeigt die drei Monate, die O'Neill aufgrund des Feuerregens eines vorüberfliegenden Asteroiden gestrandet auf dem Planeten Edora verbringt. In "O'Neill auf Abwegen" scheint er eine komplette Persönlichkeitsveränderung zu erfahren, als er sich auf das Extremste Befehlen widersetzt und Technologie von den Tollan stiehlt. Die Ideen hinter diesen beiden Folgen sind toll, aber dennoch bietet die Story kaum genug Inhalt für gerade mal eine Episode. —Paul Tonks
Stargate Kommando SG-1 - Season 4 Box
Erst zu Beginn der vierten Staffel von Stargate erkannten die Fans, dass man die Bedrohung durch die Replikatoren durchaus ernst nehmen muss. Die spinnenartigen Bösewichte waren bislang nur wie einer von vielen Feinden erschienen, die in den vorangegangenen Jahren vorgestellt worden waren. Aber als das scheinbar allmächtige Rückgrat des Universums die Erde um Hilfe bittet war klar, dass es richtig Ärger gibt!

Genau genommen wurde in dieser Staffel die Liste der Feinde des Teams immer länger und komplizierter. Ohne den Schatten eines Zweifels wird deutlich, dass es sich hierbei um Science Fiction handelt, als die Russen enthüllen, dass sie ihr eigenes Stargate-Programm besitzen und die Amerikaner um Hilfe bitten. Diese Wendung erlaubt einen Blick auf all die politischen Machenschaften hinter den Kulissen der SG-C, von denen die meisten mit dem verbitterten Senator Kinsey (Ronny Cox) verknüpft zu sein scheinen.

In dieser Staffel gab es einige Episoden, die auf der Erde spielen, aber nicht alle neuen Feinde kamen auch von dort. Willie Garson spielte die Nebenrolle des Martin, eines seltsam verdächtigen Typen, der zu viel über die Stargates weiß. Weitaus düsterer war eine alte Flamme von Daniel, die sich (mithilfe eines alten ägyptischen Fluches) in etwas weitaus Schmerzhafteres als eine aufgebrochene alte Wunde verwandelte.

Glücklicherweise haben die Autoren auch die Wichtigkeit von Einzelepisoden nicht vergessen. In "Das Vermächtnis der Ataniker" wird dem Team eine Lektion in Sachen Machtmissbrauch erteilt. In "Die andere Seite der Medaille" (mit René Auberjonois aus DS9) lernen sie etwas über blindes Vertrauen. "Die Enkarner" zeigt die gefährlichen Folgen eines Anspruches auf den Besitz eines Planeten, wobei das Team erkennt, wie wichtig Daniels Beitrag zur Gruppendynamik ist. Wenn man diese Erkenntnis besser umgesetzt hätte, wäre das Ende der Staffel womöglich nicht so wirr geraten. —Paul Tonks
Stargate Kommando SG-1 - Season 5 Box
Es scheint mittlerweile klar zu sein, dass die fünfte Staffel von Stargate SG-1 den Zuschauern als jene in Erinnerung bleiben wird, in der mit Daniel Jackson etwas schief lief. Hinter den Kulissen gab es eine Menge Gerüchte darüber, dass innerhalb der Besetzung Spannungen existierten, aber was auch immer das Problem war, sein plötzliches Verschwinden aus der Serie wurde durch ein schnell zusammengeschustertes Szenario gerechtfertigt.

Rückblickend muss es schon über längere Zeit hinweg Schwierigkeiten gegeben haben, auch schon vor jener seltsamen vorletzten Episode ("Die Entscheidung"). Michael Shanks macht während seiner seltenen alleinigen Auftritte auf dem Bildschirm einen zunehmend gelangweilten Eindruck, als er sich in ein Treffen der Goa'uld einschleicht und auch als er sich mit einer Kreatur anfreundet, die jeder andere am liebsten tot sehen würde. Tatsächlich gibt es nur einen Moment, wo alle wirklich Spaß zu haben scheinen, und das ist in der lustigen hundertsten Episode "Wurmloch Extrem". Die meisten Serien gehen nach einiger Zeit der Routine auf dem Zahnfleisch und warten auf irgendeine Art der Erneuerung, und es scheint eindeutig die Geschichten in diesem Jahr erwischt zu haben. Zum Beispiel wird eine neue Generation von SG-Teams eingeführt. Vielleicht Ersatzleute?

Der unerfreulichste Aspekt an der ganze Sache ist jedoch, dass keine einzige Episode auf eigenen Beinen stehen kann. Jede einzelne Geschichte hing auf irgendeine Art und Weise mit den Geschehnissen der kriegführenden Spezies zusammen. Manche jener Erzählungen waren fantastisch — sowohl in sich als auch im Zusammenhang — aber es erscheint, als ob die Autoren sich immer wieder auf so viel Hintergrundstories wie möglich berufen wollten; vielleicht um sicher zu gehen, dass lose Enden der Geschichten wieder einfach miteinander verknüpft werden könnten? Jedenfalls spielte all das keine große Rolle, denn die Serie ging schließlich noch eine Weile lang weiter. —Paul Tonks
Stargate Kommando SG-1 - Season 6 Box
Die größte Veränderung für die sechste Staffel von Stargate war der Wechsel zum Fernsehsender Sci-Fi Channel. War dies die finanzielle Rettung oder der sichere Genre-Hafen, der die Serie davor bewahrte, eingestellt zu werden? Welche politischen Entscheidungen auch immer hinter den Kulissen stattfanden: Der Weggang von Daniel Jackson (Schauspieler Michael Shanks) im Jahr zuvor trug sicherlich dazu bei, dass es nötig wurde, irgendwo ein härteres Regiment zu führen. Zusätzlich zu seinem Ersatzmann Jonas Quinn bot die neue Dynamik der Serie (worauf wohl auch die neue Titelmusik hinweisen soll) vielschichtigere Handlungsstränge anstelle der Fokussierung auf bestimmte Personen.

Eine der wenigen Einzelleistungen stammte von Christopher Judge, der seine eigene Episode "Hilfe aus der Traumwelt" selbst schrieb — hier übt sich Teal’c im Leben eines Feuerwehrmanns. Ein Grund dafür, dass die Fans diese Folge so sehr mögen, ist die Gastrolle vom immer noch unter den Lebenden weilenden Daniel Jackson. Im selben Jahr gab es noch mehrere davon, was in einem Finale mündete, das darauf aufbaut, wie viel Aufmerksamkeit man dieser grundlegend wichtigen Nebenhandlung widmete.

Andere nette Gastrollen lieferten Dean Stockwell in einer Folge, die sich um die Energiequelle n’quadria dreht, Ian Buchanan als einer der teuflischen Replikatoren (was hoffentlich das Ende dieses Handlungsstrangs bedeutet) und regelmäßige Auftritte von John DeLancie, Ronny Cox und Tom McBeath als die Bösewichte der auf der Erde spielenden Folgen. Passenderweise war auch Byers (Bruce Harwood) aus Akte X als Wissenschaftler zu sehen, der mit dem Antarktischen Tor zu tun hat. Bevor ich es vergesse: Es gibt andere Tore auf der Erde. Ist da womöglich schon ein geplanter Ableger der Serie am Horizont zu erkennen? —Paul Tonks
Stargate Kommando SG-1 - Season 7 Box
Der Film Stargate aus dem Jahre 1994 sollte eigentlich der Beginn eines Franchisings werden, aber die Schöpfer Roland Emmerich und Dean Devlin wurden durch Independence Day von diesem Vorhaben abgelenkt. Demnach war der Start einer Fernsehserie die natürliche Folgerung. Dort werden die Rollen von Colonel Jack O'Neill (Kurt Russell) und Dr. Daniel Jackson (James Spader) durch Richard Dean Anderson und Michael Shanks ersetzt. Zusammen mit Captain Samantha Carter (Amanda Tapping) und dem früheren außerirdischen Bösewicht Teal'c (Christopher Judge) bilden sie die ursprüngliche Einheit SG-1. Da ein scheinbar endloses Netzwerk von Stargates auf Planeten des bekannten Universums existiert, besteht ihre Mission darin, den ersten Kontakt mit so vielen freundlichen Rassen wie möglich zu etablieren. Bei jedem Schritt sind ihnen jedoch die "übermächtigen" pharaonischen Goa'uld, die alten ägyptischen Götter aus dem ursprünglichen Spielfilm, dicht auf den Fersen.

Im willkommenen Rahmen einer fortlaufenden Handlung wird der Zuschauer mit einer Reihe von Nebenhandlungen vertraut gemacht, so zum Beispiel mit der Wiedergeburt von Daniels Frau, mit Sams Vater, der einer Fraktion abtrünniger Goa'uld beitritt oder mit Jack bei seinem Versuch, jeden mit seinem Sarkasmus zu übertreffen. Stargate SG-1 gelingt es, sich mit Geschichten, die die Bezeichnung Science Fiction innerhalb der Sci-Fi-Fernsehserien wirklich verdienen, unter einer Unmenge von Nachahmern und Derivaten zu behaupten.—Paul Tonks
Stargate Kommando SG-1 - Season 8 Box
Stargate Kommando SG-1 - Season 9 Box
Der Film Stargate aus dem Jahre 1994 sollte eigentlich der Beginn eines Franchisings werden, aber die Schöpfer Roland Emmerich und Dean Devlin wurden durch Independence Day von diesem Vorhaben abgelenkt. Demnach war der Start einer Fernsehserie die natürliche Folgerung. Dort werden die Rollen von Colonel Jack O'Neill (Kurt Russell) und Dr. Daniel Jackson (James Spader) durch Richard Dean Anderson und Michael Shanks ersetzt. Zusammen mit Captain Samantha Carter (Amanda Tapping) und dem früheren außerirdischen Bösewicht Teal'c (Christopher Judge) bilden sie die ursprüngliche Einheit SG-1. Da ein scheinbar endloses Netzwerk von Stargates auf Planeten des bekannten Universums existiert, besteht ihre Mission darin, den ersten Kontakt mit so vielen freundlichen Rassen wie möglich zu etablieren. Bei jedem Schritt sind ihnen jedoch die "übermächtigen" pharaonischen Goa'uld, die alten ägyptischen Götter aus dem ursprünglichen Spielfilm, dicht auf den Fersen.

Im willkommenen Rahmen einer fortlaufenden Handlung wird der Zuschauer mit einer Reihe von Nebenhandlungen vertraut gemacht, so zum Beispiel mit der Wiedergeburt von Daniels Frau, mit Sams Vater, der einer Fraktion abtrünniger Goa'uld beitritt oder mit Jack bei seinem Versuch, jeden mit seinem Sarkasmus zu übertreffen. Stargate SG-1 gelingt es, sich mit Geschichten, die die Bezeichnung Science Fiction innerhalb der Sci-Fi-Fernsehserien wirklich verdienen, unter einer Unmenge von Nachahmern und Derivaten zu behaupten.—Paul Tonks
Stargate Kommando SG-1 - Season 10
Stargate SG1 Season 10 6 DVDs DV
Stargate Kommando SG-1 - The Beginning
The Dark Knight - 2-Disc Special Edition [Blu-ray]
Christopher Nolan Beschreibung:
Die Fortsetzung von Batman Begins, The Dark Knight, vereint Regisseur Christopher Nolan und Hauptdarsteller Christian Bale, der erneut die Rolle des Batman/Bruce Wayne in seinem Kampf gegen das Böse verkörpert. Unterstützt von Lieutenant Jim Gordon und Staatsanwalt Harvey Dent setzt Batman sein Vorhaben fort, das organisierte Verbrechen in Gotham endgültig zu zerschlagen. Das Dreiergespann erweist sich als effektiv. Doch bald sehen Sie sich einem genialen, immer mächtiger werdenden Kriminellen gegenübergestellt, der als Joker bekannt ist: Er stürzt Gotham in ein anarchisches Chaos und zwingt Batman immer näher an die Grenze zwischen Gerechtigkeit und Rache. Heath Ledger ist als Batmans Erzfeind Joker zu sehen und Aaron Eckhart spielt Dent. Maggie Gyllenhaal übernimmt die Rolle der Rachel Dawes. Zurückgekehrt aus Batman Begins sind Gary Oldman als Jim Gordon, Michael Caine als Alfred und Morgan Freeman als Lucius Fox.

Angaben laut Hersteller
Darsteller: Christian Bale, Michael Caine, Aaron Eckhart, Morgan Freeman, Maggie Gyllenhaal
Regisseur(e): Christopher Nolan
Sprache: Französisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1), Portugiesisch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1)
Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
Anzahl Disks: 2
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: Warner Home Video - DVD
Erscheinungstermin: 17. Dezember 2008
Spieldauer: 153 Minuten
Transformers
Transformers 2 - Die Rache (2 Discs) [Blu-ray]
Michael Bay Transformers 2 DV
X-Men
Bryan Singer Born into a world filled with prejudice are children who possess extraordinary and dangerous powers - the result of unique genetic mutations. Cyclops unleashes bolts of energy from his eyes. Storm can manipulate the weather at will. Rogue absorbs the life force of anyone she touches. But under the tutelage of Professor Xavier (Patrick Stewart) these and other outcasts learn to harness their powers for the good of mankind. Now they must protect those who fear them as the nefarious Magneto (Ian McKellen) who believes humans and mutants can never co-exist unveils his sinsiter plan for the future!System Requirements:Running Time: 120 min.Format: DVD MOVIE Genre: SCI-FI/FANTASY Rating: PG-13 UPC: 024543900955 Manufacturer No: 2110095
X-Men 1.5
Bryan Singer In einem Zeitalter, in dem nicht mehr Rassen oder Religionen die Menschen voneinander trennen, sondern außergewöhnliche, mutierte Kräfte, werden zwei ehemalige Freunde, Professor Charles Xavier (Patrick Stewart) und Magneto (Sir Ian McKellen) über die Frage, wie mit den "normalen" Menschen umzugehen sei, zu erbitterten Feinden. Eines ist unbestritten: Die "normalen" Menschen haben vor den Mutanten und ihren Kräften (wie zum Beispiel Telekinese) Angst. Gesetze sollen Mutanten kennzeichnen, ihre Bewegungsfreiheit wird eingeschränkt. Professor Xavier hat sich entschieden, gegen diese Ängste anzukämpfen, indem er eine Schule eingerichtet hat, in der er junge Mutanten in ihren Fähigkeiten ausbildet und ihnen beibringt, ihre Gaben ausschließlich für das Gute einzusetzen. Magneto hat sich indessen entschlossen, seine einstmals ebenfalls hehren Ziele aufzugeben und im Rahmen eines Treffen von Führungspolitikern aus aller Welt diese ganz einfach in Mutanten zu verwandeln. Seine Rechnung ist einfach: Kein Mensch, der selbst ein Mutant ist, wird ein Gesetz gegen Mutanten verabschieden. Dass die Menschen an dieser Verwandlung nach kurzer Zeit zu Grunde gehen, nimmt er wissentlich in Kauf.

Die Geschichte des Filmes wird nun vornehmlich aus der Sicht zweier Figuren erzählt: Rogue (Anna Paquin) und Logan (Hugh Jackman), besser bekannt als Wolverine. Rogue ist ein Mädchen ohne Eltern, das die unselige Fähigkeit besitzt, allein durch ihre bloße Berührung Menschen ihre Lebensenergie nehmen zu können. Logan nimmt sich ihrer an — und gerät so in einen Angriff böser Mutanten, die Rogue in ihre Reihen aufnehmen wollen. Der Überfall wird jedoch von den X-Men zurückgeschlagen. Rogue lernt nun, als neue Schülerin Xaviers, zum ersten Mal in ihrem Leben wahre Zuneigung kennen, während der heimatlos, von Ort zu Ort ziehende Logan, dessen Skelett aus Titan besteht und der aus seinen Händen Stahlkrallen nach belieben ein- und ausfahren kann, in das Team der X-Men aufgenommen wird.

Jeder der Mutanten verfügt über spezielle Kräfte. Storm (Halle Berry) kann Kraft ihrer Gedanken, wie der Name schon andeutet, Stürme entfachen, Dr. Jean Grey (Famke Janssen), Xaviers rechte Hand, ist telekinetisch begabt und Cyclops (James Marsden) verfügt über einen Laserstrahl ähnlichen Blick. Logan bringt nicht nur seine Mutationen mit in das Team, offenbar verfügt er über eine militärische Ausbildung, die dem Team nur nützlich sein kann. "Offenbar", da sein Gedächtnis manipuliert wurde und er sich an seine Vergangenheit nicht erinnern kann.

Regisseur Singer (Die üblichen Verdächtigen) hat den Film in erster Linie als eine Charakterstudie angelegt, die ganz von ihren Hauptfiguren und ihren Konflikten (und Romanzen) getragen wird. Ihnen stehen mit Magnetos Crew, zu der unter anderem Sabertooth (der ehemalige Wrestler Tyler Mane), Toad (Ray Park, Darth Maul aus Star Wars — Episode) und Mystique (Rebecca Romijn-Stamos) Gegner gegenüber, die ihrerseits über ungewöhnliche Kräfte verfügen und nicht weniger eine verschworene Gemeinschaft darstellen als die X-Men.

Wie es sich für eine Comic-Verfilmung gehört, verzichtet Singer aber auch nicht auf Actionszenen. Höhepunkt ist ohne Zweifel ein Kampf zwischen Magneto und Wolverine in einem Zug, den Magneto — im wahrsten Sinne des Worten — Stück für Stück auseinander nimmt.

Man muss kein Fan der X-Men-Comics sein, um Bryan Singers Film genießen zu können, der aufgrund seiner Kreativität, den komplexen Beziehungen der Hauptfiguren untereinander und den ungemein kreativ gestalteten Spezialeffekten besticht. Für eine Fortsetzung lässt Singer darüber hinaus eine ganze Reihe von Türen offen. Und so verspricht X-Men das stärkste Comic/Film-Franchise seit dem Erfolg der Batman-Serie zu werden. — Sandra Levin
X-Men 2 - X-Men united
Halle Berry, Brian Cox, Hugh Jackman, Ian McKellen X2 does a fine job of picking up where X-Men left off, giving fans more of what they liked the first time around. Under the serious-minded custody of returning director Bryan Singer, the second film of this Marvel comics franchise ups the ante on Professor Xavier (Patrick Stewart) and the superhero mutants from the first film, pitting them against a mutant-hating scientist (Brian Cox) who's determined to wipe out the mutant race by tricking Xavier into abusing his telepathic powers. More a series of spectacles than a truly satisfying thriller, X2 introduces new mutant allies while giving each of the X-Men alumni—notably the temporarily helpful Magneto (Ian McKellen)—their own time in the spotlight. Well aware of the parallels between "mutantism" and virulent intolerance in the real world, Singer lends real gravity to the proceedings, injecting dramatic urgency into a continuing franchise that, in lesser hands, might've grown patently absurd. —Jeff Shannon
X-Men 3
X-Men 3 - Steelbook 2 DVDs DV
X-Men Origins - Wolverine - Extended Version (+ Digit. Copy Disc) [Blu-ray]
Gavin Hood X-Men Origins Wolverine DV
Der unglaubliche Hulk
Louis Leterrier Der Gigant unter den Blockbustern!

Behalten Sie starke Nerven, denn seine Kräfte sind unermesslich! Das grüne Kraftpaket mit der einzigartigen Power ist zurück: HULK! Unter der Regie von Action-Spezialist Louis Leterrier wird die Kinoleinwand zur rasant-explosiven Spielwiese des wohl populärsten Comic-Helden aus dem Hause Marvel. Inhalt

Durch biochemische Experimente verstrahlt, führt der Wissenschaftler Bruce Banner (EDWARD NORTON) ein Leben im Abseits. In seinem Körper ruht eine unbändige Kraft, die nicht mehr zu kontrollieren ist: Bei jedem Anflug von Wut mutiert er zu Hulk, einem gewaltigen, grünen Monster. Jegliche Suche nach einem Gegenmittel verlief bis dato erfolglos und die Zeit wird immer knapper. Denn General 'Thunderbolt' Ross (WILLIAM HURT) ist ihm mit seinem gesamten Militärapparat auf den Fersen, um diese Kräfte für seine Zwecke brutal auszunutzen. Doch Banner gibt nicht auf, kämpft um ein Leben ohne Superkräfte und mit Ross' Tochter Betty (LIV TYLER), die sich unsterblich in den Wissenschaftler verliebt hat.
Als die Heilung für Banner endlich zum Greifen nah ist, erscheint die alles zerstörende Bestie Abomination: Der mutierte Super-Soldat Emil Blonsky (TIM ROTH) hat sich aus purer Machtgier ähnlichen Experimenten unterworfen wie Banner - und seine Zerstörungswut übertrifft die des grünen Hünen bei weitem. Ist Hulk den Kräften dieses Gegners gewachsen? Um Abomination zu bekämpfen, muss der Wissenschaftler eine quälende wie endgültige Entscheidung treffen: Entweder er wählt das friedliche Leben als Bruce Banner, oder er akzeptiert sein inneres Monster und formt es zum Helden - .

PRESSESTIMMEN

TV Movie:
„Furioses Tempo, massive Action und ein Schuss Ironie: Der neue ,Hulk' übertrifft den Vorgänger von Ang Lee bei Weitem. (...) Von der Verfolgungsjagd am Anfang bis zum finalen Kampf der Monster-Titanen (in der halb New York zerbröselt wird), ist kaum Leerlauf angesagt. Auch Handlung, Helden und Effekte überzeugen. Besonders brillant - die Besetzung: Norton verleiht seiner misshandelten Jekyll-und-Hyde-Figur große Tiefe und Tim Roth wirkt vor seiner Mutation beängstigender als hinterher. Ein großer Spaß!“

TV 14:
„Härtere Action, mehr Witz, größere Effekte: (...) Regisseur Lous Leterrier zeigt, was man aus diesem Comic-Abenteuer wirklich machen kann: explosives, packendes Popcorn-Kino! (...) Neben großen Gefühlen und Nervenkitzel pur pur sorgen die Trickspezialisten von ,Spider-Man' für unerbittliche Kampf-Duelle der rivalisierenden Giganten. Ein Dauer-Erdbeben im Kinosaal, ein Fest für ,alte' Comic-Fans - und für alle neuen ...“

TV direkt:
„In dem rundum erneuerten Comic-Abenteuer steckt mehr als hirnlose Action. ,Transporter'-Regisseur Louis Leterrier inszeniert eine moderne Variante der ,Jekyll & Hyde'-Geschichte, in der Computereffekte nicht reiner Selbstzweck sind, sondern die Story genial unterstützen. Das schreit nach einer Fortsetzung! Gigantisches Comic-Abenteuer! So muss großes Actionkino sein!“

TV Digital:
„Besser und vor allem viel actionreicher als der Vorgänger!“

TV Spielfilm:
„Turbo statt Therapie: Kampfmaschine Hulk überzeugt“